Tagesordnungspunkt

TOP Ö : Entscheidung über die Zukunft des Lehrschwimmbeckens Stapelmoor

BezeichnungInhalt
Sitzung:25.06.2019   SchKA/002/2019 
DokumenttypBezeichnungAktionen

Bürgermeister Sonnenberg erläutert den Anwesenden kurz die Thematik. Zunächst dankt er dem Förderverein der Grundschule Stapelmoor und den Mitgliedern der Projektgruppe für den jahrelangen, vorbildlichen, ehrenamtlichen Einsatz anlässlich des Betriebs des Lehrschwimmbeckens.

Er sieht den Fortbestand des Bades aufgrund geänderter Rahmenbedingungen als kritisch an. Aufgabe der Stadt Weener (Ems) als Schulträger sei es, den Schwimmunterricht sicherzustellen.

Er berichtet von einer gemeinsamen Begehung im vergangenen Jahr, wo Mitglieder des Fördervereins und der Projektgruppe zugegen waren. Seinerzeit sei weder eine Übernahme von Verantwortung noch eine regelmäßige Bereitschaft zur Durchführung aller anfallenden Arbeiten erkennbar gewesen.

Die Verwaltung sehe sich außerstande, das Lehrschwimmbecken in Eigenregie zu betreiben.

Die Aufgabe der Stadt Weener (Ems) sei es, den Schwimmunterricht sicherzustellen. Dieser Verpflichtung käme man dadurch nach, alle betreffenden Schülerinnen und Schüler der städtischen Grundschulen den Besuch im städtischen Friesenbad zu ermöglichen. Damit gehe eine Übernahme der Beförderungskosten einher.

 

Im Anschluss gibt die Schulleiterin Frau Gödecke anhand der beigefügten Präsentation eine Situationsbeschreibung. Sie gibt einen Rückblick ab dem Jahre 1999, wo das Lehrschwimmbecken im Vormittags- und Nachmittagsbetrieb gut besucht und auch das ehrenamtliche Engagement überdurchschnittlich vorhanden war. Dieses konnte im Laufe der Jahre nicht gehalten werden. Aktuell gibt es keinen Badbetrieb und nur einen geringen ehrenamtlichen Einsatz.

Anschließend gibt sie den Ausschussmitgliedern einen Überblick und die Ergebnisse der Befragung nach durchgeführter Auswertung.

Frau Gödecke befürwortet eine Vereinbarung zwischen der Stadt Weener (Ems) und der Projektgruppe. Von der Projektgruppe erwartet sie, dass im Falle einer Übernahme „alles passen muss“, da das Schulschwimmen im Curriculum verankert ist.

 

Abschließend stellt sie eine Kostengegenüberstellung zwischen dem Lehrschwimmbecken, dem Mölenland-Bad, dem Friesenbad und dem Plytje vor.

 

Ausschussmitglied Geerdes stellt die Aussagekraft der Elternbefragung in Frage. Mittwochs sei die Abfrage mit Rücklauftermin am folgenden Freitag verteilt worden.

Frau Gödecke kann dieses so nicht stehen lassen und erwidert, dass auch die verspäteten „Rückläufer“ in die Auswertung des Schulelternrats eingeflossen sind.

 

Herr Welp als Geschäftsführer des Friesenbads merkt an, dass auch das Friesenbad – nicht wie in der Präsentation von Frau Gödecke – über einen Zeitraum von 20 Wochen geöffnet ist.

Anschließend erläutert er relevanten Aspekte, die sich für einen Badbetreiber auf zwei Bereiche aufteilen; die Wasser- und die Betriebsaufsicht.

Er sieht die Möglichkeit, einen Verein zu gründen, der den Badbetrieb übernimmt. Dieser Verein muss sich aber auch über die Pflichten im Klaren sein, die mit einem Badbetrieb nach der aktuellen DIN-Norm einhergehen.

Er äußert persönliche Bedenken aufgrund der vermutlich hohen aufzuwendenden Kosten um den Fortbestand des Lehrschwimmbeckens zu gewährleisten.

 

Nach Erörterung der Sachlage gibt Vorsitzender Drewniok den Zuhörern die Möglichkeit, sich zu äußern.